29.03.2016 / Feuilleton / Seite 10

Karfreitag mit Sympathy for the Devil

Die Rolling Stones spielten zum ersten Mal in Havanna – vor einer halben Million ­begeisterter Zuschauer

Mareike Haurand, Havanna

Im vergangenen Oktober hatte Mick Jagger Kuba besucht. Seitdem waren in Havanna die Gerüchte um ein Konzert der Rolling Stones hochgekocht. Der Sänger hatte bei seiner Visite erklärt, dass für ihn eine Show auf der Insel zu den zehn Dingen zählen würde, die seine Band auf jeden Fall noch machen müsste. Doch viele Skeptiker zweifelten an der Realisierung und nannten die Kosten oder die organisatorischen Probleme als Gründe. Doch Jagger machte seine Ansage wahr und kam nach Kuba. Die Stones und ihre gut 80köpfige Crew wurden im Hotel Nacional untergebracht. Der ehemalige Mafiatempel in Havannas Stadtteil Vedado unweit der Uferpromenade Malecón beherbergt heute meist Staatsgäste und Geschäftsreisende.

Als der Auftritt der Briten, die sich gerne als »die größte Rock’n’Roll-Band der Welt« feiern lassen, Ende Februar endlich bestätigt wurde, versprachen die kubanischen Behörden, dass alle Interessierten Zutritt zu dem Spektakel bekommen würden, obwohl der Eintri...

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