29.03.2016 / Ausland / Seite 7

Rollstuhl als Stolperstein

Peru vor Präsidentschaftswahl: Zwei Kandidaten verteilen Geld, einer wird ausgeschlossen

André Scheer

Am 10. April entscheidet Peru über einen neuen Präsidenten – oder eine neue Präsidentin. Die Wahrscheinlichkeit ist in diesem Jahr hoch, dass eine Frau ins höchste Staatsamt des südamerikanischen Landes gewählt wird. Seit Monaten führt Keiko Fujimori die Umfragen an. Die 40jährige Tochter des wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption im Gefängnis sitzenden früheren Staatschefs Alberto Fujimori kann in Umfragen konstant rund ein Drittel der Wähler für sich begeistern. Alle weiteren Kandidaten sind weit abgeschlagen. Die zweitbesten Chancen hat demnach bislang Pedro Pablo Kuczynski, der mit seinen 77 Jahren ein neoliberales Urgestein der peruanischen Politik ist und unter anderem schon Wirtschaftsminister und Kabinettschef war. Er liegt aktuell bei rund 17 Prozent. Hinter ihm folgen der rechtsliberale Alfredo Barnechea, mit 63 Jahren auch kein Nachwuchspolitiker mehr, und die mit 35 Jahren jüngste Kandidatin im Bewerberfeld, Verónika »Vero« Mendoza. ...

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