23.03.2016 / Ausland / Seite 7

Thailand auf dem Trockenen

Mehr als die Hälfte der Provinzen klagt über Wasserknappheit. Weitere Zuspitzung befürchtet

Thomas Berger

Thailand bereitet sich auf eine extreme Trockenzeit vor, die mindestens bis Juli andauern dürfte und mit dem Klimaphänomen »El Niño« in Zusammenhang gebracht wird. Die Behörden des südostasiatischen Landes treffen Vorkehrungen, um mit ausreichenden Reserven gerüstet zu sein. Zudem soll mit rechtzeitig eingeleiteten Maßnahmen der Wasserverbrauch gesenkt werden. Neben dem Alltag der Einheimischen ist von der anhaltenden Dürre auch die für das Land so wichtige Tourismusbranche betroffen. Hotels legen zusätzliche Trinkwasservorräte an, Unterkünfte im Nationalpark Phu Hin Rong Kla im zentralen Norden bleiben ab dem 1. April geschlossen. Der Park war zu Zeiten des Untergrundkampfes der Kommunistischen Partei Thailands zwischen 1965 und 1983 ein Rückzugsort der Guerilla. Heute stellt er einen der größten Touristenmagnete in dieser Region dar. Zur Schließung hat sich die zuständige Verwaltung entschlossen, weil die Versorgung mit Wasser in den Bungalows nicht meh...

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