22.03.2016 / Ausland / Seite 7

Eingeschränkter Dialog

Syrien-Verhandlungen in Genf fortgesetzt. Wichtige Akteure bleiben weiter außen vor

Karin Leukefeld

In Genf sind die Gespräche über eine Friedenslösung für Syrien in die zweite Woche gegangen. Am 24. März soll über die Osterfeiertage eine Pause bis Anfang April eingelegt werden. Anschließend steht eine detailliertere Diskussion über den angestrebten politischen Übergangsprozess auf der Tagesordnung.

Das »Nachlassen von Feindseligkeiten« in Syrien habe die Gespräche ermöglicht, betonte der UN-Sondervermittler für Syrien, Staffan de Mistura. Das Prinzip der »Annäherungsgespräche« habe sich als richtig erwiesen: »Niemand ist abgereist, es gibt keine exzessive Rhetorik.« Dennoch sei klar, dass beide Seiten »weit voneinander entfernt« seien.

Treffen mit der Regierungsdelegation und dem »Hohen Verhandlungsrat« (HNC) der Aufständischen waren auch am Freitag erwartungsgemäß ohne Ergebnis geblieben. Die Vertreter aus Damaskus bestehen darauf, zunächst die Grundlagen der Verhandlungen zu klären, die sie in einem vorgelegten Papier aufgelistet haben. Die Liste entsp...

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