21.03.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

»USA unterhalten keine normalen Beziehungen«

Washington hat das Ziel nicht aufgegeben, die kubanische Revolution zu beseitigen. Gespräch mit Enrique Ubieta

André Scheer

Im Verhältnis zwischen Kuba und den USA hat sich in den vergangenen Monaten viel getan, nun hat sich US-Präsident Barack Obama zu Besuch angesagt. Wie werden die nächsten Schritte aussehen? Kommen jetzt die Yankees mit ihren Dollars statt mit den Gewehren?

Es ist offensichtlich, dass die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern in erster Linie ein Ergebnis des von den Kubanern geleisteten Widerstandes ist. Die USA mussten erkennen, dass ihre feindselige Politik gescheitert ist und sie in Lateinamerika in politische Isolation geführt hat. Von einer wirklichen Normalisierung sind wir aber noch weit entfernt. Zudem unterhalten die USA ja mit keinem Land der Welt normale Beziehungen, nicht einmal mit ihren engsten Verbündeten. Vergessen wir nicht, dass sie sogar Gespräche von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört haben.

Welche Hindernisse stehen einer Normalisierung im Weg?

Es gibt einige Aspekte, die grundlegend sind, damit wir ...

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