19.03.2016 / Ausland / Seite 6

Aus den Hinterzimmern gezerrt

In den USA wächst der Widerstand gegen das Freihandelsabkommen TPP

Stephan Kimmerle, Seattle

Während die Abstimmung über die von US-Präsident Barack Obama vorangetriebene »Transpazifische Partnerschaft« (TPP) näherrückt, bröckelt die Unterstützung für das Handelsabkommen. Mehr als fünf Jahre lang hatten die USA versucht, zusammen mit Japan einen Freihandelsblock zu zimmern. Zwölf Pazifikanrainer sollen zusammengebracht werden, um ein Bollwerk gegen das aufstrebende China zu schaffen. Der Geltungsbereich des anvisierten Pakts würde 40 Prozent des gesamten Welthandels umfassen. Nun werden die Stimmen gegen den Deal immer lauter – von linker und fortschrittlicher wie auch von rechter Seite.

Als einen »Irrsinn« bezeichnet etwa der führende Kandidat der Republikaner für die Präsidentschaftswahlen, Donald J. Trump, die TPP. Selbst Hillary Clinton, wahrscheinliche Kandidatin der Demokraten, mutierte von einer der aktivsten TPP-Advokatinnen zur Kritikerin. Das ausgerechnet in dem Moment, da das Abkommen zur Ratifizierung in den beiden Parlamentskammern an...

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