19.03.2016 / Ausland / Seite 7

Contras planen »Zwischenfälle«

Vor dem Besuch von Barack Obama in Kuba: Regierung bekräftigt politischen Kurs. US-Präsident will Ansprache vor Systemgegnern halten

Volker Hermsdorf

Wenige Tage vor dem Besuch von US-Präsident Barack Obama in Kuba warnt dessen Außenminister Bruno Rodríguez vor der Illusion, dass der Karibikstaat seine politische Richtung ändern würde. Kuba werde nicht ein einziges seiner revolutionären Prinzipien aufgeben, erklärte der Politiker am Donnerstag nachmittag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz in Havanna. Zum Thema Menschenrechte bemerkte er ironisch, dass die US-Regierung sich offenbar mehr in Kuba als in ihrem eigenen Land um deren Durchsetzung kümmere. Wenn Washington das kubanische Volk tatsächlich unterstützen wolle, solle es endlich seine nach wie vor bestehende Wirtschaftsblockade aufheben.

Die am Mittwoch in Kraft getretene Lockerung weiterer Sanktionen (jW berichtete) bewertete Rodríguez zwar als positiv, aber nicht ausreichend. Er forderte die Aufhebung aller Einschränkungen, »die durch Entscheidungen der Regierung beseitigt werden können«. Während seines Aufenthalts in Kuba werde der US-Präs...

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