18.03.2016 / Feminismus / Seite 15

Wirklich ausnahmslos?

Friedrich-Ebert-Stiftung ließ über universellen Schutz der Frauenrechte »nach Köln« diskutieren. Rassistische Instrumentalisierung der Vorfälle verurteilt

Jana Frielinghaus

Der neue Rassismus behauptet, keiner zu sein: Dieser Satz prägte die Debatte am Montag abend in Berlin. Im Saal der Friedrich-Ebert-Stiftung ging es um kollektive Schuldzuweisungen gegenüber Flüchtlingen und »nordafrikanisch« aussehenden Migranten. Eng damit verwoben: der plötzliche Einsatz von Rassisten, Rechten und ausgewiesenen Antifeministen für die Frauenrechte nach den massenhaften kriminellen und sexistischen Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht.

Hauptteil der Veranstaltung: Eine Podiumsdiskussion – auf der sich alle einig waren. Die Gäste: Emine Aslan, eine der Verfasserinnen des Appells »#ausnahmslos« gegen die rassistische Instrumentalisierung der Kölner Vorfälle (jW berichtete); Sinthujan Varatharajah, Autor und Aktivist beim Projekt »Flüchtlinge willkommen«, das online Mitwohngelegenheiten für Geflüchtete vermittelt. Außerdem: Kira Kosnick, Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Kultur und Migration an der Goethe-Universi...

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