17.03.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Gauck ist spät dran

Lockruf der Wirtschaft: Das deutsche Staatsoberhaupt besucht kurz vor Ende seiner ersten Amtszeit die VR China

Jörg Kronauer

Fast auf den Tag vier Jahre nach seiner Wahl leistet sich Bundespräsident Joachim Gauck noch einmal eine Premiere: Am Samstag, dem 19. März, reist er zum ersten Mal in seiner Amtszeit nach China. Während Bundeskanzlerin Angela Merkel seit ihrem ersten Besuch im Mai 2006 schon achtmal ins Reich der Mitte geflogen ist – vor allem, um Geschäfte deutscher Unternehmen fördernd zu begleiten –, hat Gauck sich bislang zurückgehalten. In Peking wird er nun Gespräche führen und mit seinem Amtskollegen Xi Jinping das »Deutsch-Chinesische Jahr für Schüler- und Jugendaustausch« eröffnen, das den Nachwuchs beider Länder einander näherbringen soll. Anschließend reist er in die Wirtschaftsmetropole Shanghai und in die einstige Hauptstadt Xian. Von dort wird er am 24. März in die Bundesrepublik zurückkehren.

Gaucks Reiseziel Xian war im Mittelalter Hauptstadt Chinas (»Chang’an«). Die damals größte Stadt der Welt war Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße – der alten ...

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