16.03.2016 / Sport / Seite 16

Bekenntnisreiche Bühnenshow

Das Symposium der Weltdopingagentur in Lausanne ­brachte wenig Konkretes hervor

Tom Mustroph

Würde der Kampf gegen Doping im Sport in Form eines Wettbewerbs im Achterrudern ablaufen, könnten sich die Trainer nur an den Kopf fassen. Dem Schlagmann folgt kaum jemand. Manch einer zieht den Riemen mit seinem starken Arm so durch, dass niemand hinterherkommt. Andere haben sich auf die Bremswirkung der Karbongeräte im Wasser spezialisiert. Und wieder andere sorgen mit arhythmischen Bewegungen für Schieflagen. Dieses Bild bot sich auf dem Symposium der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) am Montag in Lausanne.

Entschlossen immerhin wirkten alle. Der Präsident des Weltleichtathletikverbands (IAAF) Sebastian Coe etwa, der eine Radikalkur der Weltleichtathletik versprach. Auf erprobte Konzepte anderer Verbände aber will er verzichten. Der Weltverband der Gewichtheber zum Beispiel beschloss, jene Landesverbände vom nächsten Großevent auszuschließen, die mehr als neun Dopingverstöße pro Jahr haben. Bezüglich der diesjährigen Olympischen Sommerspiele in Rio betrif...

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