12.03.2016 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Abrüstung und Umverteilung, nicht Kriegspolitik«

Gespräch. Mit Markus Pflüger. Am Osterwochenende wird bundesweit die Friedensbewegung demonstrieren. Die AG Frieden Trier setzt auf Bündnispolitik

Sebastian Carlens

Am Osterwochenende werden vielerorts wieder Friedensmärsche stattfinden. Ein Bündnis aus der Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier, dem antimilitaristischen GI-Café Kaiserslautern/Military Counseling Network e. V., der DFG-VK Trier, dem Friedensnetz Saar, der Friedensinitiative Westpfalz und etlichen weiteren Organisationen plant eine Veranstaltungsreihe. Was sind in diesem Jahr, das bereits kriegerisch begonnen hat, die Schwerpunkte Ihrer Arbeit?

Insgesamt erwarte ich, dass die Ostermärsche Kriege und Rüstungsexporte stärker thematisieren – als Beispiele für von uns zu verantwortende Fluchtursachen. Der immer sichtbarere Rechtstrend auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft mit AfD und Pegida, die Anschläge gegen Flüchtlinge und die Abschiebe- und Abschottungspolitik werden genauso angesprochen werden wie das, was die europäische Grenzschutzagentur Frontex und die NATO machen: Krieg gegen Geflüchtete. Es wird dabei um Deutschlands und Europas Verantwortu...

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