04.03.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Hauptsache regieren

Wahlkampf Sachsen-Anhalt: Links verliert, rechts marschiert. CDU und AfD übertrumpfen sich mit Grenzen-dicht-Parolen. Grüne und SPD geben sich trotzdem koalitionswillig

Susan Bonath, Magdeburg

Niedrige Löhne, hohe Arbeitslosigkeit und Ausländer-raus-Gebrüll schaffen die besten Voraussetzungen für die AfD, bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 13. März mit ihrem bisher besten Ergebnis abzuschneiden. Die jüngste Umfrage des Insa-Instituts sah die Partei am Wochenende bei 17 Prozent und damit gleichauf mit der SPD. Der AfD-Spitzenkandidat André Poggenburg steht dem Thüringer AfD-Chef Björn Höcke an rassistischer Rhetorik kaum nach. Die Linkspartei würde danach rund 3,5 Prozent gegenüber der Wahl 2011 verlieren und auf 20 Prozent kommen. Grüne und FDP lägen bei fünf Prozent. Die Umfrage verzeichnete auch Verluste für die CDU. Mit rund 29 Prozent Zuspruch läge sie ebenfalls 3,5 Prozent unter ihrem letzten Wahlergebnis.

Nach diesen Umfragewerten dürfte es für eine dritte Regierungsperiode der CDU-SPD-Koalition in Sachsen-Anhalt schwierig werden. Auch das von der Linkspartei angestrebte und ausgiebig beworbene Bündnis mit den Grünen und der S...

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