01.03.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Enttäuschung über G-20-Treffen

Anleger hatten von den Finanzministern der wichtigsten Industrie- und Schwellenländern mehr erwartet

Ihr Treffen am 26. und 27. Februar in Schanghai hätten sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G-20-Staaten sparen können. Aus Sicht der meisten Beobachter sah das Fazit so aus: keine Ergebnisse, lauwarme Worte zur weltweiten Konjunktur und null Peilung, wie es wirtschafts- und finanzpolitisch weitergeht. Die Enttäuschung darüber war besonders bei »Anlegern« groß, sie setzten auf Verkauf. Das wurde am Montag an den Fluchtbewegungen aus europäischen Aktien ersichtlich. Lediglich die Hoffnung auf weiteres zusätzliches Billiggeld der Europäischen Zentralbank (EZB) bremste den Rückgang der Kurse an den Börsen etwas. Dax und der EU-weite EuroStoxx50 verloren jeweils mehr als ein Prozent.

Viele Finanzmarktakteure hatten gehofft, dass sich Staaten und Notenbanken in Schanghai zu erneuten Konjunkturbelebungsprogrammen aufraffen würden. Für sie hätte das gute Profitaussic...

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