29.02.2016 / Sport / Seite 16

Blutgrätsche

Die Wahrheit über den 23. Spieltag

Klaus Bittermann

Mitten in der von Geld und Ölscheichs überfluteten Premier League geschieht ein Fußballwunder: Leicester City marschiert scheinbar unaufhaltsam auf den Titel zu. Gegen Norwich siegte die Mannschaft durch ein Tor in der 95. Minute. Am hartnäckigsten wird sie von Tottenham verfolgt, dem nächsten Gegner des BVB in der Euroleague. Und Tottenham hätte man auch nicht unbedingt auf Platz zwei vermutet, denn seit Jahren rangeln die üblichen Verdächtigen um Platz eins: Arsenal, ManU, ManCity, Liverpool (nicht immer) und der FC Chelsea, der aktuell im Mittelfeld herumdümpelt – trotz Abramowitsch und der Millionen, die er in sein Spielzeug investiert.

Das Phänomen Leicester kann niemand erklären, denn alle Zeichen deuteten auf einen Abstieg hin. Der Trainer, der den Kader zusammengestellt und u. a. den von Schalke aus Altersgründen aussortierten Christian Fuchs verpflichtet hatte, wurde entlassen. Es kam Claudio Ranieri, der als Trainer der griechischen Nationalmanns...

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