29.02.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Brandenburger Gedächtnislücken

Exministerpräsident konnte sich vor BER-Untersuchungsausschuss nur an wenige Details erinnern

Benedict Ugarte Chacón

Während ihrer mittlerweile 57. Sitzung haben die Mitglieder des Untersuchungsausschusses zur Aufklärung des Debakels um den künftigen Hauptstadtflughafen BER begonnen, über die ersten Teile ihres Abschlussberichts zu beraten. Die Debatte am Freitag wurde für einige Stunden unterbrochen, um mit Matthias Platzeck einen der letzten Zeugen des Ausschusses zu vernehmen. Gelohnt hat sich die Befragung nicht. Und das, obwohl der frühere brandenburgische SPD-Ministerpräsident immerhin ab 2003 im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) saß, an der neben Brandenburg auch Berlin und der Bund beteiligt sind. Im Januar 2013 wurde er als Nachfolger des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Im Sommer 2013 trat er aus gesundheitlichen Gründen von allen politischen Ämtern zurück und beendete auch sein Aufsichtsratsmandat.

Man sollte meinen, jemand, der ein Jahrzehnt eine Schlüs...

Artikel-Länge: 3064 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe