29.02.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schwächelnde Weltwirtschaft

Viele Länder stecken in Schwierigkeiten, doch Gegenmaßnahmen lassen auf sich ­warten. China wird zum größten Kapitalexporteur

Wolfgang Pomrehn

Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds, macht sich Sorgen über den Zustand der globalen Ökonomie. Kapitalflüsse und -märkte seien starken Schwankungen unterworfen, die Rohstoffexporteure würden unter niedrigen Preisen leiden und die geopolitischen Spannungen steigen, sagte sie am Freitag auf dem Finanzministertreffen der G-20-Staaten in Schanghai. Die Erholung der Weltwirtschaft habe sich abgeschwächt, heißt es in einer Analyse ihrer Mitarbeiter. Das Wachstum in vielen Industriestaaten sei zu gering, und es bestehe die Gefahr weiterer Verlangsamung. Hinzu kämen Sorgen über die Auswirkungen des Übergangs der chinesischen Wirtschaft zu einem »ausgeglicheneren Wachstum« und »Zeichen großer Schwierigkeiten in einigen Schwellenländern«.

Mit letzterem sind unter anderem die sich in Brasilien und einigen Nachbarländern entwickelnde Wirtschaftskrise sowie Russlands Probleme aufgrund des extrem niedrigen Ölpreises gemeint. In Brasilien ist die ...

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