27.02.2016 / Abgeschrieben / Seite 8

Fabio De Masi zu G-20-Treffen; Bernd Riexinger zu Gabriels »Solidaritätsprojekt«

Fabio De Masi zu G-20-Treffen; Bernd Riexinger zu Gabriels »Solidaritätsprojekt«

Der Europaabgeordnete Fabio De Masi (Die Linke) kommentierte am Freitag die Tagung der G-20-Finanzminister und Zentralbankgouverneure in Schanghai in einer Presseerklärung:

Die führenden Wirtschaftsmächte und Zentralbanken sind mit ihrem Latein am Ende. Die Kürzungspolitik hat das billige Geld der Zentralbanken neutralisiert und somit neue Finanzblasen sowie Währungskrisen in Schwellenländern begünstigt. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist mit seiner Empfehlung, alle Länder sollten gleichzeitig mit Strukturreformen ihre Arbeitskosten – also die Löhne – senken, nicht von dieser Welt. Es sei denn, er will, dass Europa auf den Mars exportiert, wenn die Einkommen der irdischen Kunden nicht mehr reichen, um europäische Waren zu kaufen. Die Zentralbanken haben keine Munition mehr. Dabei ist eine erneute Finanzkrise wahrscheinlich, weil der Finanzsektor schneller wächst als die Realwirtschaft. Debatten über eine Überwälzung von Negativzinsen auf Bankkunden...

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