25.02.2016 / Ausland / Seite 7

Endstation Griechenland

Tausende Flüchtlinge warten an der Grenze zu Mazedonien. Athen registriert und wehrt ab

Heike Schrader, Athen

In Griechenland sind in den vergangenen Tagen wieder mehr Flüchtlinge angekommen. Zwei Fähren brachten am Mittwoch morgen mehr als 1.700 Menschen von den Inseln Lesbos, Chios und Kos zum Festland. Weitere 2.500 warteten allein auf Lesbos auf die Überfahrt nach Piräus. Doch da die Staaten des Balkans und Österreich ihre Grenzen inzwischen für Flüchtlinge aus den meisten Ländern geschlossen haben, droht Griechenland zur Falle für Hunderttausende Menschen zu werden. Dort werden diese in mehr oder weniger provisorischen Auffanglagern untergebracht. Das in aller Eile erbaute Lager in Schisto, nahe der Hafenstadt Piräus, ist wenige Tage nach Inbetriebnahme bereits völlig überfüllt. Zu Hunderten müssen Flüchtlinge deswegen in den Wartehallen der Hafenanlagen oder im Freien ausharren.

Hunderte Menschen machen sich auch deswegen täglich zu Fuß auf den mehrere hundert Kilometer weiten Weg an die Grenze zu Mazedonien. Dort warten bereits über 6.000 weitere Flüchtling...

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