18.02.2016 / Feuilleton / Seite 11

Die Ergänzung

Bei der Verleihung des Heiner-Carow-Preises läuft heute sein Film »Die Russen kommen« in restaurierter Fassung

Frank Burkhard

Im Potsdamer Neubaugebiet Kirchsteigfeld gibt es seit 2012 einen Heiner-Carow-Platz. Drei Jahre zuvor war die Heiner-Carow-Straße auf dem Studiogelände in Babelsberg skandalöserweise in Quentin-Tarantino-Straße umbenannt worden. Als einem von sehr wenigen DDR-Filmern war Carow dort eine Straße gewidmet, während Nazimitläufer wie Heinrich George oder Zarah Leander zu Hauf geehrt werden.

Dafür, dass Carow denn doch kein so unwichtiger Regisseur war, spricht, dass er 19 Jahre nach seinem Tod in zwei Berlinale-Sektionen vertreten ist. In der Retrospektive wurde sein Kinderfilm »Die Reise nach Sundevit« (1965/66) am Wochenende von Kameramann Jürgen Brauer vorgestellt, der 1968 auch »Die Russen kommen« drehte. Dieser Film aus der Reihe »Berlinale Classics« wird heute noch einmal zur Verleihung des vierten Heiner-Carow-Preises aufgeführt. Welchen deutschen Spiel-, Dokumentar- oder Essayfilm aus dem Panorama-Programm die DEFA-Stiftung auszeichnet, ist noch geh...

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