17.02.2016 / Sport / Seite 16

Lang ist’s her

Der deutsche Fechtsport befindet sich im Niedergang

Klaus Weise

Auf der Planche, beziehungsweise der Fechtbahn, sind deutsche Athleten im Weltmaßstab – in Verkehrung eines vor Jahren viel strapazierten Werbespruchs – inzwischen längst »nur dabei statt mittendrin«.

Und selbst dieser Minimalanspruch für den einst erfolgsverwöhnten DFeB (Deutscher Fechterbund) lässt sich nur noch mit Abstrichen erfüllen. Zehn Fechtentscheidungen (mehr gesteht das IOC wegen der Teilnehmerbeschränkung nicht zu, so dass die Teamwettbewerbe im Herren-Säbel und Damen-Florett nicht vertreten sind) stehen im Spätsommer bei den Olympischen Spielen in Rio auf dem Programm – je drei bei den Damen und den Herren im Einzel, je zwei in den Mannschaftskonkurrenzen.

Nach dem Weltcup am Wochenendes im kanadischen Vancouver steht schon mal fest, dass Schwarz-Rot-Gold in den vier Teamwettkämpfen komplett fehlen wird. Zuletzt verfehlten die Degen-Herren um den zweimaligen Einzel-Europameister Jörg Fiedler (Leipzig) als Sechste beim Qualifikationsturnier den ...

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