16.02.2016 / Ausland / Seite 6

Internationale Mission

Auf der Buchmesse in Kuba wird die Lage im verbündeten Venezuela diskutiert

André Scheer, Havanna

Die Mission der venezolanischen Gäste auf der Internationalen Buchmesse in Havanna ist klar: Sie rufen in Lesungen und Diskussionsveranstaltungen zur Solidarität mit der Regierung von Präsident Nicolás Maduro auf, der sich scharfen Angriffen der rechten Parlamentsmehrheit ausgesetzt sieht. Am Samstag ergriffen der Essayist Luis Britto García sowie der Publizist und Rundfunkjournalist Vladimir Acosta in der historischen Festungsanlage La Cabaña über dem Hafen von Havanna das Wort. Acosta erklärte dabei erst einmal, dass er nicht als Intellektueller bezeichnet werden wolle. Bei diesem Begriff denke man an weltfremde Wissenschaftler, die sich in den Tiefen der Geschichte oder Religion verlieren. Zwar beschäftige auch er sich gerne mit der Historie, doch sei er in erster Linie ein Revolutionär, der für seine Sache einstehe. Er stehe auf derselben Seite der Barrikade wie die Arbeiter, die sich gegen Ausbeutung und Unterdrückung wehren.

Acosta ist in Venezuela a...

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