15.02.2016 / Inland / Seite 4

CDU »im Nacken«

Vertreter von Die Linke warben bei Parlamentariertag für Regierung mit SPD und Grünen. Dafür seien Kompromisse nötig

Susan Bonath

Am 13. März wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Zeit für die Partei Die Linke, nicht nur eine »soziale Offensive« zu fordern mit einem bundesweiten 25 Milliarden Euro schweren Fünfpunkteprogramm für Bildung, Wohnungsbau, Integration, öffentliche Beschäftigung und Bekämpfung von Fluchtursachen. Außerdem warb ihr Spitzenkandidat Wulf Gallert beim 4. Parlamentariertag der Linkspartei in Magdeburg am Donnerstag und Freitag erneut für ein Regierungsbündnis mit den Grünen und der SPD. Rückendeckung erhielt er von Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow. Der hat mit einer solchen Koalition bereits über ein Jahr Erfahrung.

Zunächst kritisierte Gallert die seit 2002 in Sachsen-Anhalt regierende CDU. Bis 2006 habe sie die Politik zusammen mit der FDP diktiert, danach mit der SPD, seit 2011 unter Reiner Haseloff. Dem ständigen Selbstlob der Christdemokraten zum Trotz trage das Land in fast allen Bereichen, ob Wirtschaft oder Soziales, die »rote Late...

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