13.02.2016 / Inland / Seite 2

»Wir haben alle Anträge positiv beschieden«

Stadtwerke Hannover haben in Zusammenarbeit mit der Kommune Härtefonds, um Stromsperrungen zu vermeiden. Gespräch mit Wolfgang Friedrich

Andreas Schuchardt

Ihr Unternehmen verfügt als bislang einziger Energieversorger bundesweit über einen sozialen Härtefonds. Was war die Motiva­tion?

Die Stadtwerke Hannover AG, Enercity, hat im Jahr 2011 gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover einen eingetragenen Verein »Enercity-Härtefonds« gegründet, um in Einzelfällen bei Privathaushalten Strom- oder Gassperrungen aufgrund von Zahlungsverzug zu vermeiden. Zweck des Vereins ist die Unterstützung unverschuldet in finanzielle Not geratener privater Energie- und Wasserkunden von Enercity. Der Gründung ging eine langjährige Kooperation mit dem Fachbereich Soziales und dem Jobcenter der Region voraus.

Welchen Umfang hat dieser Fonds?

Wir stellen dafür jedes Jahr je nach Bedarf bis zu 150.000 Euro zur Verfügung. Der Beitrag des Jobcenters bzw. des Fachbereichs Soziales besteht in der Verwaltungsarbeit. Die finanzielle Unterstützung können säumige Kunden bekommen, bei denen besondere Härten festgestellt werden, beispielsweise K...

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