11.02.2016 / Inland / Seite 2

»Wir haben noch ein dickes Brett zu bohren«

In der Höhle des Löwen: Abgeordnete der Linkspartei wollen sich bei der »Sicherheitskonferenz« zu Wort melden. Ein Gespräch mit Alexander Soranto Neu

Peter Wolter

Vor Beginn der »Sicherheitskonferenz«, die am Wochenende in München stattfindet, sollen am heutigen Donnerstag Gespräche über den Syrien-Krieg stattfinden. Als Beobachter hat man fast den Eindruck, dass kaum eine der beteiligten Seiten wirklich auf eine Verhandlungslösung hinarbeitet – was erwarten Sie?

Eine solche Lösung wollen wohl alle Beteiligten – das Problem scheint mir aber zu sein, dass keiner von seinen Maximalforderungen abrücken will. Ich glaube daher nicht, dass diese Gespräche zu einem Erfolg führen. Sie werden scheitern und die Bemühungen um eine politische Lösung werden sich weiter so dahinschleppen, wie wir es bisher erlebt haben.

Die Organisatoren der von der NATO dominierten »Sicherheitskonferenz« sagen laut der Begleitpublikation »Munich Security Report 2016« eine weitere Zunahme von Konflikten und Kriegen voraus. Daran sei eine »wachsende Zahl an Störern« schuld – wer soll das sein?

Das Papier trägt den Untertitel »Boundless Crises, Reckl...

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