11.02.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Keine Freiheit ohne Kultur

Kubas lebendige Debatten spiegeln sich in der Literatur. Auf der Buchmesse in Havanna ist das zu erleben. Gespräch mit Alpidio Alonso Grau

André Scheer

Kuba erlebt tiefgreifende Veränderungen: Es wurden »Richtlinien« zur »Aktualisierung« des Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells verabschiedet, die »Normalisierung« der Beziehungen zu den USA hat begonnen. Wie haben diese Ereignisse in den vergangenen Jahren die Rolle der Intellektuellen und Schriftsteller in Kuba verändert?

Von solchen tiefgreifenden Veränderungen bleibt natürlich auch die Welt der Kultur nicht unbeeindruckt. Als Teil des Volkes haben sich auch die Künstler und Intellektuellen an der Diskussion und Analyse der Richtli­nien beteiligt, die dann in der Nationalversammlung und auf dem Kongress der Partei beschlossen wurden. Seither erleben wir einen Aktualisierungsprozess, der die gesamte kubanische Gesellschaft erfasst. Dessen Hauptziel ist es, unseren Sozialismus effizienter zu machen. Kuba strebt einen Sozialismus an, der wohlhabend und nachhaltig ist. Das bezieht sich nicht nur auf die wirtschaftliche Sphäre, sondern auch auf die geistige ...

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