05.02.2016 / Sport / Seite 16

Ein Pavillon für Tobsüchtige

Sechstagerennen in Berlin: Wie viele Biergläser waren es diesmal?

Klaus Weise

Das 105. Berliner Sechstagerennen ist vorbei. In der Nacht zum Dienstag endete der Hauptwettbewerb im Zweiermannschaftsfahren im Velodrom mit dem Sieg der Belgier Kenny de Ketele und Moreno de Pauw, die zuvor schon die Sixdays in London gewonnen hatten. Die meisten Zuschauer hatten wohl eher mit einem Sieg der Lokalmatadoren-Kombination aus Roger Kluge (geboren in Eisenhüttenstadt) und Marcel Kalz (Berlin) gerechnet – zwei, die getrennt schon dreimal ganz oben standen bei den Sixdays. Kluge 2011 und 2013, Kalz im Vorjahr. Zudem können sie auf Meriten wie Olympia-Silber (Kluge), EM-Titel (zweimal Kluge, einmal Kalz) und Deutsche Meisterschaften (je sechsmal) verweisen. Trotz alledem reichte es aber nur zu Platz zwei.

30 Jahre alt ist Kenny de Ketele, sechs jünger sein Partner. Der ist quasi der Junior im Team, und kann außer der Londoner Erfolgsfahrt und mehreren belgischen Meistertiteln noch nichts Großartiges aufweisen. Das sieht bei de Ketele ganz anders...

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