04.02.2016 / Sport / Seite 16

Ha-ha-Hamburg: Von der Olympia- zur Krisenstadt

Klaus Weise

Ende November 2015 hatten 51,6 Prozent der Hamburger Bürger (oder besser gesagt: 51, 6 Prozent der rund 650.000 Teilnehmenden unter den insgesamt 1,3 Millionen Wahlberechtigten) in einem Referendum entschieden, dass sie keine Olympischen Spiele in ihrer Stadt haben wollen. Während vor der Abstimmung mit allerlei Projekten und öffentlicher Mobilmachung kräftig in die Erzeugung von »guter Stimmung« investiert worden war, häuften sich danach die schlechten Nachrichten für den Sport in der Hansestadt.

Gemeinhin wird die Kandidatur für ein sportliches Großereignis als eine Art Katalysator betrachtet – auch für ansonsten gern übersehene Sportarten oder Vereine. In Hamburg hat das Label »Olympia« dem Sport jedoch kaum geholfen. Eher ist das Gegenteil der Fall: Eine Katastrophenmeldung jagt die nächste. Die Notkicker vom Hamburger SV braucht man in diesem Zusammenhang gar nicht mehr zu erwähnen, auch wenn sie am Samstag beim VfB Stuttgart wieder mal 1:2 verloren h...

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