02.02.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Auftrag erfüllt

Imboden-Report zur Exzellenzinitiative würdigt Uniwettstreit und plädiert für Fortsetzung. Mit Prämienautomatismus noch mehr Konzentration an der Spitze

Ralf Wurzbacher

Sie sind der Meinung: Das war spitze! Luftsprünge von Dieter Imboden, die er vor Freude vollführt hätte, sind nicht überliefert. Auf alle Fälle geizte der Schweizer Wissenschaftsmanager nicht mit hochfliegender Rhetorik, als er am vergangenen Freitag als Frontmann eines zehnköpfigen Expertenteams über die Errungenschaften und (mögliche) Zukunft der sogenannten Exzellenzinitiative Bericht erstattete. Ein in vielerlei Hinsicht »außergewöhnliches Förderprogramm« sei diese und ein Symbol »für den Willen, die deutschen Universitäten international besser zu qualifizieren«, lobhudelte er und machte da weiter, wo er bei seiner Berufung vor 16 Monaten angefangen hatte: beim Erfüllen seines Auftrags.

Die Imboden-Kommission hat geliefert, zur großen Zufriedenheit der Verantwortlichen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, die mit »Deutschland sucht die Unistars« so gerne weitermachen wollen. Über ein »erfolgreiches Instrument zur Verbesserung der Qualität und ...

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