29.01.2016 / Feuilleton / Seite 10

Nicht nur diskutieren, handeln!

Von der Konfrontation zur Kooperation: Zum Tod von Andreas Buro

Horst Trapp/Willi van Ooyen

Andreas Buro, Nestor der Friedensbewegung, umtriebiger Aktivist und wissenschaftlicher Inspirator ist am 19. Januar 2016 im Alter von 87 Jahren gestorben. Ein so aktives und bewegtes Leben nachzuzeichnen ist ein schwieriges Unterfangen.

Andreas wurde von seinen Eltern Anfang 1941 von Berlin nach Brandenburg auf die Ritterakademie geschickt, um sicher vor feindlichen Bomben zu sein. Der brandenburgische Landadel hatte in einem ehemaligen Klostergebäude ein Internat eingerichtet, um seinen Kindern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen. Rückblickend empfand er, dass ihm die dortige harte Ausbildung im und nach dem Krieg von großem Nutzen gewesen sei. Erstaunlich aus heutiger Sicht ist sein jugendlicher Wunsch »Deutschland wieder stark und groß zu machen«.

Als Offiziersbewerber im Zweiten Weltkrieg durfte er die erwarteten Heldentaten nicht vollbringen. Ein bürokratischer Offizier schickte ihn aus seiner Flakstellung zurück zum Arbeitsdienst an die Heimatfron...

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