23.01.2016 / Thema / Seite 12

Raus aus der Euro-Zone

Deutlich höhere Löhne in Deutschland wären ein Segen für die gesamte EU. Nur wahrscheinlich sind sie nicht. Kleinere Staaten brauchen einen eigenen Plan, um ihre Ökonomien zu stabilisieren und sich vor Erpressungen zu schützen

Lydia Krüger und Steffen Stierle

Wie kann die Europäische Union geändert werden? Dieser Frage wollen sich prominente Linke am heutigen Samstag in Paris stellen. In der französischen Hauptstadt soll eine Konferenz abgehalten werden, um den »Plan B« für die EU zu konkretisieren. Im September 2015 hatten Oskar Lafontaine (Die Linke, ehemaliger deutscher Finanzminister), Jean-Luc Mélenchon(Parti de Gauche, ehemaliger französischer Minister für Berufsbildung), Stefano Fassina (ehemaliger italienischer Vizefinanzminister),Gianis Varoufakis (ehemaliger griechischer Finanzminister) sowie Zoi Konstantopoulou (Mitgründerin der linken Syriza-Abspaltung LAE) einen programmatischen Text zur Veränderung vorgelegt. Eben jenen »Plan B« (siehe jW vom 14. September 2015). Am Mittwoch hatte der Professor für Volkswirtschaftslehre, Herbert Schui, auf diesen Seiten über den »Plan B« geschrieben. (jW)

Die späten 1980er und frühen 1990er Jahre markieren einen Wendepunkt für die europäische Integration. Zuvo...

Artikel-Länge: 20488 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe