21.01.2016 / Inland / Seite 8

»In globalisierter Welt werden Grenzen anachronistisch«

Flucht ein Hauptthema bei Konferenz antifaschistischer Initiativen aus Nordrhein-Westfalen. Gespräch mit Felix Oekentorp

Markus Bernhardt

Am 30. Januar findet in Solingen die diesjährige Konferenz antifaschistischer Organisationen aus Nordrhein-Westfalen statt. Was werden die bestimmenden Themen der Tagung sein?

Im Aufruf zur diesjährigen antifaschistischen Landeskonferenz werden die unmenschlichen Fluchtbedingungen und die »Pegida«-Hetzer thematisiert. Einer der Workshops wird sich beispielsweise dem Thema Fluchtursachen widmen. Neben dieser hochaktuellen Angelegenheit finden sich aber auch klassische Themen wieder auf der Tagesordnung – wie etwa die Beschäftigung mit der Neonaziszene. Interessanterweise steht der noch immer laufende NSU-Prozess nicht im Programm dieser Landeskonferenz.

Konkret referieren Sie bei der Konferenz zum Thema »Fluchtursachen und Antimilitarismus«.

Ich will gewiss nicht Politiker wie Gaddafi, Hussein oder Assad als positive Beispiele nennen, aber zu deren Zeiten gab es in deren Ländern offensichtlich zumindest noch nicht in diesem Ausmaß die drängende und alternativ...

Artikel-Länge: 4033 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe