21.01.2016 / Inland / Seite 5

Krankenkassen fordern Parität

Der VDEK warnt vor jährlichen Beitragserhöhungen. Auch Unternehmen sollen zahlen

Johannes Supe

Unternehmen sollen nicht mehr zu Lasten des Gesundheitssystems geschont werden. Das forderte am Mittwoch der Verband der Ersatzkassen (VDEK) auf seiner Neujahrspressekonferenz in Berlin. Die Kassenvertreter verlangten eine Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der VDEK besteht aus sechs Krankenkassen, die 2015 insgesamt 26,7 Millionen der 70,7 Millionen gesetzlich Versicherten betreuten.

Auch in diesem Jahr könne er Erfreuliches melden, sagte Christian Zahn, ehrenamtlicher VDEK-Vorsitzender. Immer weniger Menschen wechselten von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung (PKV). Waren das 2013 noch 124.000 Personen, sank die Zahl im Jahr 2014 auf 116.000. Ihnen gegenüber standen 146.000, die den entgegengesetzten Weg einschlugen: heraus aus der PKV, hinein in die GKV.

Doch steigende Kosten bereiteten den Kassen Sorge. So hätten viele von ihnen ihre Zusatzbeiträge erhöht, erreicht ...

Artikel-Länge: 2949 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe