18.01.2016 / Thema / Seite 12

Weltgeldmacht

China zielt auf die Erschließung insbesondere asiatischer Märkte und stellt mit der Gründung einer Infrastruktur-Investitionsbank die Herrschaft von Dollar und Euro in Frage

Theo Wentzke

Der vorliegende Text ist die gekürzte und überarbeitete Fassung eines Beitrags, der im Heft 4–15 der Zeitschrift GegenStandpunkt erschienen ist. Darin finden auch die geostrategischen und militärischen Implikationen des chinesischen Aufstiegs Berücksichtigung. Das Heft kann unter gegenstandpunkt@t-online.de bezogen werden. (jW)

Im Frühjahr des vergangenen Jahres vermeldeten die professionellen Beobachter des Weltgeschehens schlechte Nachrichten aus Fernost: »Chinas neue Entwicklungsbank spaltet den Westen« (Die Zeit, 17.3.15), »USA isolieren sich: China mischt die Weltordnung auf« (Die Presse, 30.3.), »De-Dollarisierung im Trend: USA verspielen Kredit« (telebörse.de, 25.3.), »Der zurückliegende Monat wird als jener Augenblick in Erinnerung bleiben, in dem die Vereinigten Staaten ihre Rolle als Garant des Weltwirtschaftssystems verloren.« (Die Zeit, 15.4.). Die Vorherrschaft des Dollar am Ende, die amerikanis...

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