18.01.2016 / Ausland / Seite 6

Repräsentanten gesucht

Moskau und Washington streiten vor Genfer Gesprächen über syrische Oppositionsdelegation

Karin Leukefeld, Damaskus

Ob die Friedensgespräche zu Syrien in Genf tatsächlich am 25. Januar beginnen, wie es der UN-Sondervermittler Staffan de Mistura angekündigt hat, ist derzeit noch nicht sicher. Die USA und Russland sind uneinig darüber, wer in der syrischen Oppositionsdelegation der Regierung gegenübersitzen soll. Wie arabische Medien, darunter die Tageszeitungen As-Safir und Al-Hayat, in der vergangenen Woche berichteten, hat de Mistura US-Außenminister John Kerry und dessen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow gebeten, sich über die Zusammensetzung der Gruppe zu einigen. Am Mittwoch sollen sie sich zu Vorgesprächen in Genf treffen.

Washington beharrt darauf, dass nur eine Oppositionsdelegation nach Genf reist. Gewählt werden soll diese von einem »Hohen Rat«, der wiederum zu einer Gruppe gehört, die von Saudi-Arabien, Katar und der Türkei am 8. Dezember vergangenen Jahres bei einem Treffen in der saudischen Hauptstadt Riad gebildet worden war. Vorsitzender dieses Rates i...

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