12.01.2016 / Sport / Seite 16

Treue und Bescheidenheit

Wer wurde Weltfußballer? Der Floh oder der nach Ronald Reagan benannte? Ungeahnte Hintergrundberichte über Lionel Messi und Cristiano Ronaldo

Simon Zeise

Erst nach jW-Redaktionsschluss sollte am Montag abend der Weltfußballer des Jahres prämiert werden. Das Ergebnis werden wir in der Mittwochausgabe nachreichen. Kaum eine Preisträgerliste war in den vergangenen Jahren weniger abwechslungsreich. Einmal gewann der kleine Argentinier Lionel Messi, dann war der geschleckte portugiesische Kraftbolzen Cristiano Ronaldo an der Reihe. Einer von den beiden wird es auch heuer wieder sein.

Zu letzterem zuerst: »Die Leute beneiden mich, weil ich reich, schön und ein guter Fußballer bin«, weiß der Angreifer von Real Madrid zu berichten. Im Besitz eines edlen Charakters ist er, weil er aus gutem Hause stammt. Der Vater benannte ihn Ronaldo, nach dem damaligen US-Präsidenten, Ronald Reagan. Mit Hippie-Allüren kommt man bei ihm nicht weiter: »Eure Liebe macht mich stark, eurer Hass macht mich unaufhaltsam«, entgegnete er Kritikern. Dabei hinterfragt er den Gegner: »Vielleicht hassen sie mich, weil ich zu gut bin?« Ihn brin...

Artikel-Länge: 3487 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe