12.01.2016 / Inland / Seite 8

»Die Gefahr ist auch an jedem anderen Tag präsent«

Antifaschisten machen gegen Neonaziaufmarsch in Magdeburg und zugleich gegen Krieg und Imperialismus mobil. Gespräch mit Maik Krause

Markus Bernhardt

In den vergangenen Jahren kam es anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Magdeburgs durch die Alliierten während des Zweiten Weltkrieges zu Aufmärschen von Neofaschisten. Wie ist es in diesem Jahr mit Blick auf den 71. Jahrestag am 16. Januar?

Für dieses Jahr ist bekannt, dass der regionale Pegida-Ableger zu einem Neonaziaufmarsch am 16. Januar aufruft. Die sogenannte Initiative gegen das Vergessen, welche seit 1998 für die jährlichen geschichtsrevisionistischen Aufmärsche verantwortlich war, gab bereits vor einigen Monaten bekannt, ihre Arbeit einstellen zu wollen, um die Organisation »in die Hände einer nachfolgenden Generation« abzugeben. Bei der neuen Struktur ist die überregionale Vernetzung aber noch im Aufbau, somit rechnen wir von der Seite eher mit weniger Teilnehmern als in den Jahren zuvor.

Wie ist die extreme Rechte in Magdeburg derzeit aufgestellt?

Die regionale Neonaziszene versuchte im vergangenen Jahr auch hier, an die sogenann...

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