11.01.2016 / Inland / Seite 2

»Diplomatische Konfliktlösungen sind notwendig«

Friedensbewegung in angespannter Weltlage vor Herausforderungen. Treffen von Antikriegsbündnissen in Berlin. Ein Gespräch mit Laura von Wimmersperg

Gitta Düperthal

Der Entsendung von 1.200 Soldaten, sechs »Tornado«-Aufklärungsjets und einer Fregatte in den Syrien-Krieg sowie einer Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes hat der Bundestag im Dezember zugestimmt; Anfang Januar beschloss die Regierung zudem eine Erweiterung der Bundeswehr-Mandate für Mali und Irak. 53 Vertreter aus verschiedenen Antikriegsbündnissen diskutierten am Freitag in Berlin wie der zunehmenden Militarisierung zu begegnen sei – mit welchem Resultat?

Wir finden die Situation brandgefährlich. Der Bundestag setzt sich mit solchen Beschlüssen über alle Regeln hinweg, die dazu dienen sollen, militärische Eskalation einzudämmen. Diese Bundeswehr-Einsätze sind weder vom Grundgesetz noch vom Völkerrecht gedeckt: Deutschland darf keine Angriffskriege führen. Wir halten diplomatische Konfliktlösungen für notwendig. Deutsche Waffenlieferungen in die Region sind zu stoppen, Finanzierungs- und Einnahmequellen des »Islamischen Staates« und anderer Terrormilizen ...

Artikel-Länge: 4222 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe