07.01.2016 / Inland / Seite 5

Ver.di bleibt am Ball

Nächster Ausstand beim Online-Versandhändler Amazon. An drei Standorten legten rund 1.000 Beschäftigte die Arbeit nieder

Ralf Wurzbacher

Neues Jahr, alter Streit. Die Beschäftigten beim Online-Handelsriesen Amazon lassen im Ringen um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen nicht locker. Nach knapp zweiwöchiger Verschnaufpause setzten sie am Mittwoch ihren Arbeitskampf an drei der bundesweit neun Standorte fort. Zum Auftakt der Frühschicht traten Mitarbeiter im sächsischen Leipzig sowie in Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen in den Ausstand. Weil in Bayern und Baden-Württemberg an Heilige Drei Könige nicht gearbeitet wird, waren lediglich die Verteilzentren in Berlin, im rheinland-pfälzischen Koblenz und im hessischen Bad Hersfeld (zwei Warenlager) in regulärem Betrieb.

Für die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di war dies nur der Auftakt zu mehr. Auch 2016 werde man den Druck auf den US-Konzern weiter hochhalten und »mit vielen unterschiedlichen Aktionen und Streiks für unsere Forderung nach einem fairen und existenzsichernden Tarifvertrag eintreten«, sagte gestern Jörg Lauenroth-M...

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