06.01.2016 / Inland / Seite 5

Raus aus der Notbesetzung

Kommunalpolitiker und Gewerkschaften fordern vor Tarifrunde für öffentlichen Dienst bessere Finanzierung und mehr Personal. Uneinigkeit in Flüchtlingsfrage

Simon Zeise

Am 29. Februar ein wichtiger Tag im öffentlichen Dienst. Zu diesem Termin kann der bestehende Tarifvertrag für die 2,4 Millionen Beschäftigten von Bund und Gemeinden gekündigt werden. In diesem Frühjahr hat die Tarifrunde im öffentlichen Dienst vor dem Hintergrund des Zuzugs Hunderttausender Flüchtlinge besondere Brisanz. Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver. di, Frank Bsirske, erklärte am Dienstag in Berlin gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa): »Der Stellenabbau der vergangenen Jahre macht sich jetzt besonders schmerzlich bemerkbar.«

Ver.di, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Deutsche Beamtenbund (dbb) fordern personelle Verstärkung und mehr Geld für den öffentlichen Dienst. »Kitas, Sozialdienst, Schulen, Bundesagentur, Jobcenter und viele andere Bereiche brauchen mehr Personal«, so Bsirske. Bei der anstehenden Tarifrunde mit Bund und Kommunen komme es darauf an, dass der öffentliche Dienst trotz der enorme...

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