06.01.2016 / Inland / Seite 2

»Die größte Manifestation gegen den Krieg«

DKP beteiligt sich mit eigenen Veranstaltungen am Luxemburg-Liebknecht-Wochenende in Berlin. Ein Gespräch mit Patrik Köbele

Markus Bernhardt

Auch die DKP ruft zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und zur Teilnahme an der Rosa-Luxemburg-Konferenz dieser Zeitung am Wochenende auf. Was haben Sie sich für die kommenden Monate politisch vorgenommen?

Aktuell haben wir es mit einer Militarisierungs- und Kriegsoffensive zu tun, gegen die wir nach Kräften Widerstand leisten wollen. Die Bundeswehr ist an immer mehr Auslandseinsätzen beteiligt. Zugleich mehren sich Forderungen, Soldaten auch im Inland einzusetzen. Beides lehnen wir ab. Viel Arbeit wird auch bezüglich der Flüchtlingsdebatte auf uns zukommen. Wir müssen verhindern, dass es den Herrschenden in Politik und Wirtschaft gelingt, die Flüchtlinge gegen ­sozial ausgegrenzte Teile der hiesigen Bevölkerung auszuspielen. Das Ergebnis der rassistisch eingefärbten Politik der Herrschenden sind wachsende Zustimmungsraten für die sozialchauvinistische »Alternative für Deutschland« sowie die extrem rechte »Pegida«-Bewegung. Daher werden der K...

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