30.12.2015 / Thema / Seite 12

Weltliche Unsterblichkeit

Tod und Gesellschaft in Dmitri Schostakowitschs Spätwerk

Kai Köhler

2015 jährte sich der Todestag des sowjetischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch zum 40. Mal. Am 9. August 1975 war er im Alter von 68 Jahren gestorben. Seit seiner ersten Sinfonie, mit der er 19jährig sein Studium abgeschlossen hatte, gingen seine Kompositionen rund um die Welt. 1979 veröffentlichte Solomon Wolkow in den USA das Buch »Testimony« (Zeugenaussage) mit angeblichen Äußerungen Schostakowitschs zu seinem Werk und zur Sowjetunion. Spätestens von da an kam es zu ideologischen Auseinandersetzungen um den Künstler. Heute gibt es kaum Literatur zu Schostakowitsch, die ihn nicht als Gegner des Sowjetstaates und speziell Stalins ausmacht. Linke und Kommunisten haben (nicht nur) in dieser Klassenkampffrage immer wieder Boden aufgeben müssen. Auf den Themaseiten der jungen Welt erschienen daher in diesem Jahr Beiträge zum Werk des Komponisten, die Terrain zurückgewinnen wollen. Der hier publizierte Beitrag zum Spätwerk des Musikers schließt die Reihe ...

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