19.12.2015 / Inland / Seite 5

Charité: Auf der Zielgeraden

Fortschritte bei Tarifverhandlungen für mehr Personal. Berliner Uniklinik will ab Januar erste Maßnahmen zur Entlastung der Beschäftigten umsetzen

Daniel Behruzi

Bereits seit dem Sommer verhandelt ver.di mit der Charité über Gesundheitsschutz und Mindeststandards bei der Personalbesetzung. Grundlage ist ein Eckpunktepapier, das die Leitung des Berliner Uniklinikums infolge eines zehntägigen Streiks im Juni unterzeichnete (jW berichtete). Doch die Gespräche zogen sich in die Länge. Nun jedoch sei ein »ermutigender Zwischenstand« erreicht, ließ die Charité-Geschäftsführung am Freitag per Pressemitteilung wissen. Auch die Gewerkschaft zeigte sich optimistisch, in den ersten Wochen des neuen Jahres zu einem Abschluss zu kommen.

Zwar sei das Ziel noch nicht erreicht, beide Seiten hätten aber in vielen Fragen bereits eine Verständigung erzielt, erklärte ver.di-Verhandlungsführerin Meike Jäger am selben Tag in Berlin. So bestehe weitgehende Klarheit über die Einführung von Mindestbesetzungsstandards auf Intensivstationen. Je nach Betreuungsintensität soll das Zahlenverhältnis zwischen Pflegekräften und Patienten eins zu d...

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