08.07.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Überleben in der Hölle von Gaza

Mit dem Krieg in Gaza im Sommer 2014 wurde »eine neue Ebene im israelisch-palästinensischen Konflikt erreicht«, konstatiert der Politikwissenschaftler Bahij Spiewak. »Die neue Runde der Gewalt im Nahen Osten, wie die meisten westlichen Medien es nennen, war in Wirklichkeit nur eine Steigerung des gegenseitigen Abtastens zwischen der israelischen Armee und den palästinensischen Widerstandsorganisationen (PWO)«, schreibt er in seinem Buch »Die Hölle von Gaza«. Ziel sei immer gewesen, die eigenen militärischen Kapazitäten zu erproben und gleichzeitig die militärische Bereitschaft und Gegenmaßnahmen der Gegenseite zu erfassen. »Dabei spielte der Anlass oder das Ereignis, das als Grund für den Krieg verwendet wurde, kaum eine Rolle«, so Spiewak.

Mit 360 Quadratkilometern Größe und 1.800.000 Bewohnern ist Gaza »das größte Gefängnis des Planeten«. Fliehen konnte vo...

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