11.06.2015 / Ausland / Seite 0

Hoffnung für den alten Kontinent

In Brüssel treffen sich die Staatschefs der EU und der Lateinamerikanischen Staatengemeinschaft CELAC. Politische Impulse gibt es aber vor allem beim »Gipfel der Völker«

Lena Kreymann und Peter Steiniger, Brüssel

In Brüssel ist am heutigen Mittwoch das II. Gipfeltreffen der Europäischen Union (EU) und der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft (CELAC) eröffnet worden. Nach dem Eingangsstatement von EU-Ratspräsident Donald Tusk, der Lateinamerika als eine Region des Friedens würdigte, ergriff Ecuadors Staatschef Rafael Correa, dessen Land aktuell den Vorsitz der CELAC ausübt, das Wort. Im Namen der Organisation kritisierte er unter anderem, dass die geltenden Investitionsschutzabkommen zwischen europäischen und lateinamerikanischen Ländern die Souveränität der Staaten des Südens verletzen und einseitig den Interessen des Großkapitals dienten. Im Kampf gegen die Armut werde die CELAC auch stärker die transnationalen Konzerne zur Kasse bitten, etwa durch eine progressiv steigende Besteuerung der Unternehmensgewinne. Correa begrüßte die Normalisierung der Beziehungen zwischen Kuba und den USA, forderte aber die Rückgabe des von Washington okkupierten...

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