21.02.2015 / Aktion / Seite 16

Träumen und kämpfen

Fidel Castro zeigte sich schon vor 23 Jahren sicher, dass die damalige reaktionäre Welle nicht das Ende sein würde. Er behielt recht

André Scheer

Anfang der 90er Jahre warteten die meisten Zeitungen hierzulande und weltweit darauf, dass nach der DDR, der Sowjetunion und anderen Ländern im Osten Europas auch Kuba und seine Revolution zusammenbrechen würden. In dieser Situation erklärte Fidel Castro in einem 1992 erschienenen Gespräch mit dem nicaraguanischen Comandante Tomás Borge: »Der Mensch darf niemals auf seine Träume verzichten, der Mensch darf niemals auf die Utopien verzichten. Für eine Utopie zu kämpfen bedeutet, zum Teil, sie aufzubauen.« Er zeigte sich überzeugt, dass nach der reaktionären Welle dieser Zeit eine neue fortschrittliche Welle folgen werde – »das ist unvermeidlich«.

Er hatte recht. Kuba hat trotz aller Schwierigkeiten nicht auf de...

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