09.02.2015 / Inland / Seite 4

Medikamente für Kinderkrankenhaus

Linke-Abgeordnete starten diese Woche Hilfsaktion für den Donbass. Fast 70.000 Euro gesammelt

Peter Wolter

Die Ostukraine steht nicht erst vor einer humanitären Katastrophe – sie steckt mitten drin, und es wird täglich schlimmer. Kein besonderes Thema für deutsche Mainstreammedien, obwohl sich das Drama praktisch vor unserer Haustür abspielt: Etwa so weit weg wie Madrid, nur knappe 2.000 Kilometer von Berlin entfernt liegt der Donbass. Bis zu 50.000 Menschen sollen dort bereits umgekommen sein, wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gestern unter Berufung auf deutsche »Sicherheitskreise« berichtete – gut das Zehnfache dessen, was die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OECD) bisher angenommen hatten.

Wohnviertel, Umspannstationen, Wasserwerke, ganze Wohnviertel und selbst Krankenhäuser und Altenheime stehen unter Beschuss durch die ukrainische Armee oder die von Faschisten dirigierte Nationalgarde. Ganze Stadtviertel in Donezk und anderswo sind unbewohnbar; wer bleibt, lebt in Trümmern. Es gibt Hunderte ...

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