12.01.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Kontrapunkt gesetzt

»Frieden statt NATO«: Am Sonnabend fand in Berlin die XX. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz mit einem neuen Rekordbesuch statt.

Arnold Schölzel

Das gab es vor der Berliner Urania zu einer Rosa-Luxemburg-Konferenz noch nicht: Wer keine Eintrittskarte hatte, musste sich Stunden vor Beginn in eine Warteschlange vor dem Gebäude einreihen, der Hauptsaal war wegen Überfüllung schon während des ersten Referats geschlossen, es war eng, vor allem dort, wo die Redebeiträge an Monitoren verfolgt werden konnten. Der Ansturm auf die XX. Konferenz, der sich seit Beginn des Kartenvorverkaufs im November 2014 andeutete – mehr als 2300 Besucher waren es am Ende –, ist offenkundig ein Signal: Krieg und Kriegsgefahr beunruhigen viele, weit über die politische Linke hinaus. Der CDU-Sicherheitsexperte Willy Wimmer hatte am Freitag in jW geschrieben, das Thema der Konferenz, »Frieden statt NATO«, ziele »auf Herz und Verstand der Bevölkerung«. Der Januar müsse »in diesen Fragen verantwortlich beginnen und den notwendigen Kontrapunkt« zur »angeblichen Sicherheitskonferenz«, die vom 6. bis 8. Februar 2015 in ...

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