07.01.2015 / Inland / Seite 5

Gegen Ausverkauf der Stadt

Jahresrückblick 2014. Heute: Widerstand gegen Mietpreistreiberei und Verdrängung. Wohnkosten um bis zu 60 Prozent gestiegen

Christian Linde

Auch 2014 war kein gutes Jahr für Mieter. Denn Wohnen ist erneut spürbar teurer geworden. Welche Preissprünge verkraftet werden mussten, das weist eine Analyse des Immobilienportals Immonet aus. Es hat die Entwicklung in den 50 größten Städten untersucht. Demnach sind die Mieten zwischen 2009 und 2014 um bis zu 60 Prozent gestiegen. Die Spitze bildet Berlin. Dort sind die Preise von durchschnittlich 5,64 Euro pro Quadratmeter im ersten Quartal 2009 auf 8,80 Euro im ersten Quartal 2014 angehoben worden (56 Prozent). Es folgt Augsburg, wo sich der durchschnittliche Mietzins von 6,04 Euro auf 9,06 Euro erhöhte (50,1 Prozent). Auf den Plätzen drei bis fünf finden sich Bremen, Kassel und Kiel. In München (25,8 Prozent), Köln (27,5 Prozent) und Hamburg (19,5 Prozent) war der Anstieg zwar weniger stark – dies liegt aber an den ohnehin exorbitanten Miethöhen. In München müssen durchschnittlich 14,50 Euro pro Quadratmeter berappt werden und damit mehr als da...

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