02.01.2015 / Feuilleton / Seite 11

Einsicht und Söldnermoral

Die Dokumentarfilmer Walter Heynowski und Gerhard Scheumann befragten gefangene US-Soldaten in Vietnam

Gerhard Feldbauer

Im April jährt sich die militärische Niederlage der USA in Vietnam zum 40. Mal. Da passt es gut, dass zwei bedeutende Chronisten dieses Kriegs, Walter Heynowski und Gerhard Scheumann, vor wenigen Wochen geehrt wurden. Auf dem Cinefest 2014, das vom 15. bis zum 23. November vergangenen Jahres in Hamburg stattfand, erhielten die DEFA-Stiftung und der Filmverlag absolut MEDIEN für ihre gemeinsame Edition »Studio H&S. Walter Heynowski und Gerhard Scheumann. Filme 1964-1989« den Willy-Haas-Preis. Die Jury würdigte die Journalisten »als polemische, aber auch vielschichtige Dokumentaristen«, die sich »der großen Konflikte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts annahmen«. Der größte Konflikt dieser Zeit war der Krieg, den die USA in Vietnam führten, um das Land ihrer Herrschaft zu unterwerfen. Nach der Errichtung eines Marionettenregimes im Süden begannen sie im August 1964 einen barbarischen Luftkrieg gegen den Norden der Demokratischen Republik Vietnam (DRV), ...

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