02.10.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Neue Herausforderungen

Vor 40 Jahren wurde die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba gegründet. In Berlin trifft sie sich zur Bundesdelegiertenkonferenz

Volker Hermsdorf
Solange es zwei deutsche Staaten mit unterschiedlichen Gesellschaftssystemen gab, prägte dieser Gegensatz auch das Verhältnis zum revolutionären Kuba. Als die Deutsche Demokratische Republik und Kuba am 14. Januar 1963 diplomatische Beziehungen aufnahmen, brach die Bundesrepublik entsprechend der Hallstein-Doktrin zur außenpolitischen Isolierung der DDR, die Verbindung zu Havanna ab. Die DDR hatte bereits seit dem Sieg der Revolution solidarisch an Kubas Seite gestanden, lieferte Maschinen, Zement und Milchpulver im Austausch für Nickel, Zucker und Saftorangen. Die Regierung der Bundesrepublik beteiligte sich dagegen als NATO-Partner der USA aktiv an deren Versuchen, Kuba wirtschaftlich und politisch zu isolieren und bekämpfte den revolutionären Staat mit Worten und Taten. Wer mit Kuba sympathisierte, wurde »kommunistischer Umtriebe« verdächtigt, bespitzelt und verfolgt.

Trotzdem gab es auch in der BRD zahlreiche Freunde Kubas, und die Zahl derer, die si...

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